Rekorde beim Känguru-Wettbewerb 2016

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2016
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Känguru-Wettbewerbs mit den Känguru-Mentoren. Lehrer von links nach rechts: Dr. Torsten Tok, Georg Neumann, Christian Schaal (hinten), Dr. Marc Preunkert (vorne)

Das Känguru war wieder los am MGG – traditionell am dritten Donnerstag im März rechneten Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen des Gymnasiums beim „Känguru der Mathematik“ um die Wette. 24 knifflige Matheaufgaben warteten auf die Fünft- und Sechstklässler, die Teilnehmer aus den Klassen 7-11 mussten sogar 30 Aufgaben bearbeiten. Zu jeder Aufgabe waren fünf Antwortmöglichkeiten vorgegeben - die eine richtige galt es anzukreuzen. Der Haken dabei: Für richtig gesetzte Kreuze winkten, je nach Schwierigkeit der Aufgabe, drei bis fünf Punkte, falsch gesetzte Kreuze wurden mit Punktabzügen bestraft.

Bundesweit stellten sich 845.000 Schülerinnen und Schüler dieser Herausforderung – etwas weniger als im Vorjahr. Am MGG hingegen konnten sich die Organisatoren des Wettbewerbes, die Mathematiklehrer Beatrix Koeller und Dr. Marc Preunkert, über einen Teilnahmerekord freuen: Insgesamt 90 Schülerinnen und Schüler traten zum mathematischen Kräftemessen an.

Die Wettkampfzeit war mit 75 Minuten knapp bemessen, das Korrekturverfahren dauerte dafür umso länger. „Die Schülerantworten werden an die Humboldt-Universität Berlin übermittelt und zentral ausgewertet. Anschließend werden dann die Punktegrenzen für die Preise festgelegt. Das dauert immer einige Wochen“ erklärt Preunkert. Für die Schüler eine quälend lange Wartezeit. „Wir wurden fast täglich gefragt, wann denn endlich die Ergebnisse da sind“ berichtet Koeller.

Nun hat das Warten endlichen ein Ende. Gemeinsam mit Schulleiter Georg Neumann und den Leitern der Arbeitsgemeinschaft Mathematik, Christian Schaal und Dr. Mathias-Torsten Tok, konnte Marc Preunkert den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Preise und Urkunden überreichen. Dritte Preise gingen an Miriam Nagel (Klasse 5), Maximilian Schatter (Klasse 6), Luca Negron-Martinez (Klasse 8) und Adrian Ott (Klasse 9). Lea Wütz (Klasse 7) und Dennis Rudik (Klasse 9) erreichten zweite Preise. Über erste Preise konnten sich Zoë Raible (Klasse 5), Martin Erhardt, David Schmitz (beide Klasse 6), Benjamin Brindle und Lukas Schlotter (beide Kursstufe) freuen. „So viele Preise wie dieses Jahr hatten wir noch nie zu vergeben. Eine echte Spitzenleistung!“ bescheinigte Preunkert den versammelten Teilnehmern. „Für viele von euch ist das ja auch nicht der erste Mathepreis“ ergänzte Neumann.

Ihre große Erfahrung in Mathematik-Wettbewerben haben die MGG-Schüler nicht für sich behalten. In sogenannten „Känguru-Workshops“ bereiteten sie in den Wochen vor dem Austragungstermin Grundschüler auf deren erste Teilnahme am Wettbewerb vor. Wie kann man schnell falsche Antworten ausschließen? Wenn man zwischen zwei Antwortmöglichkeiten schwankt, soll man dann raten oder die Aufgabe lieber weglassen? Für alle Fragen der Grundschulkinder waren die „Känguru-Mentoren“ kompetente Ansprechpartner. Mit ihrer bunten Mischung aus Wettbewerbstraining, Spielen und mathematischen Knobeleien waren die Mentorenteams gern gesehene Gäste an insgesamt zehn Grundschulen in der Region. Auch dies ist –wie könnte es anders sein – ein neuer Rekord.

Weitere Informationen zum Känguru-Wettbewerb unter www.mathe-kaenguru.de 

Text: SCH
eingestellt am:
12.06.2016

© 2006-2017 Martin-Gerbert-Gymnasium Horb